Max Ackermann - Highlights

11.Juni - 1. September 2018, DIE GALERIE Frankfurt am Main


Max Ackermann (1887–1975) ist nicht nur der vergessene Pionier der deutschen Nachkriegsabstraktion, sondern wird zudem oft fälschlicherweise auf seine abstrakte Schaffensphase der 1940 bis 1960er Jahre reduziert. Sein gesamtes Œuvre umspannt den Dualismus aus Gegenständlichkeit und Abstraktion, mit dem er sich in verschiedenen Kapiteln seines Lebens der forschenden Suche von „Bildantworten“ widmete. Aus dem Einfluss und der Untersuchung unterschiedlicher Stile und Theorien entwickelte er eine eigene Farb- und Formenlehre. Durch die Vielfältigkeit ist Ackermanns Gesamtwerk zunächst schwer zu fassen.
Die aktuelle Retrospektive in DIE GALERIE stellt die Schwerpunkte Ackermanns als nebeneinander gleichberechtigte Kapitel dar: Ackermann zeichnete nach der Natur, fand kubistische Schlüssel für gegenständliche Beobachtungen, komponierte Farben und Flächen, studierte Farbaufträge und war versucht, den Geschehnissen in der Welt mit der Kraft der Kunst ein „heiteres Nachwort“ (Welt) entgegenzustellen. Sein vielfältiges Lebenswerk soll daher „als künstlerischer Ausgleich polarer Kräfte“ (Hans Kinkel, 1975) gewürdigt werden, in dem er „trotz vieler Beschränkungen von außen seine eigene künstlerische Sprache [entwickelte]“ (Dieter Honisch, 1967).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!





Max Ackermann, Überbrückungskomposition, 1964
Öl auf Leinwand, 65,5 x 51cm

Fotogalerie zur Ausstellung

Pressestimmen:
Artcollector, April 2018, Julia Lewandowski: "Ideale Form"
Frankfurter Neue Presse, 20. April 2018, Dierk Wolters: "Max Ackermann: Ein Pionier der Abstraktion"
Frankfurter Rundschau, 23. April 2018, "Meisterliche Abstraktion"